Mobilität • 7 Min. Lesezeit

Wie sich Mobilität mit dem Alter verändert

Der Alterungsprozess bringt physiologische Veränderungen mit sich – doch ein Großteil des Mobilitätsverlusts ist nicht biologisches Schicksal, sondern Folge mangelnder Reize.

Physiologische Veränderungen ab der Lebensmitte

Mit zunehmendem Alter nimmt der Wassergehalt im Bindegewebe allmählich ab, Sehnen verlieren einen Teil ihrer Elastizität, und ohne gezieltes Training baut der Körper jährlich etwa ein Prozent Muskelmasse ab (Sarkopenie). Auch die Nervenleitgeschwindigkeit verlangsamt sich minimal.

Die gute Nachricht: Trainierbarkeit bleibt lebenslang erhalten

Zahlreiche Studien belegen, dass Muskeln und Gelenke auch bei 70-, 80- oder 90-Jährigen erstaunlich adaptiv auf Reize reagieren. Regelmäßiges Aufstehen, Gehen und Dehnen regt die Zellneubildung an und hält Alltagsfähigkeiten stabil.

← Zurück zur Wissensübersicht Passende Übungen finden →